Dieses Jahr feiert die Stadtbus Chur AG ihr 15jähriges Bestehen

 

Stolz blicken Verantwortliche wie Angestellte zurück auf die erbrachten Leistungen der vergangenen Jahre.

Die Älteren erinnern sich vielleicht noch an die  orange-beigen Churer Stadtbusse vor 16 Jahren. Wohl verkehrten etwa alle Stunden Busse in der Stadt – doch mit den Fahrplänen happerte es manchmal. Vieles hat sich in der Zwischenzeit verändert – und sich der jetzigen Zeit angepasst.

Die Menschen wollen mobil sein – sei es mit dem eigenen Auto oder eben mit den öffentlichen Verkehrsmitten. Zeit ist rar und ist zur Mangelware mutiert. 1995 wurde deshalb als erstes eine AG gegründet, welche die Aufgabe erhielt, einen modernen und leistungsfähigen Busbetrieb in der Stadt Chur aufzubauen. Die Stadt Chur zeichnete das nötige Aktienkapital und stellte Darlehen zur Verfügung (die sind inzwischen alle zurückbezahlt). In der neuen Gesellschaft trafen vier, offensichtlich weitsichtige Herren aufeinander, welche den Busbetrieb auf „Vordermann“ bringen wollten. Der Verwaltungssrat (drei Personen) bereiteten zusammen mit dem Geschäftsführer einen unkonventionellen „Stadtbus“ vor. Innert zwei Monaten hatte die Gesellschaft operativ zu werden. Zuerst mussten die alten Busse des früheren Beauftragten übernommen werden.Die Chauffeure wechselten ebenfalls ihren Arbeitsplatz. In aller Eile suchte man eine neue Busgarage. Die Offerte von Th. Domenig im Kalchbühl wurde als sehr gut befunden und akzeptiert. Seither haben die vielen Busse samt der Reparaturgarage ein eigenes „zu Hause“.

Die  Stadtbus Chur AG begann mit 19 Fahrzeugen und mit 35 Mitarbeitern die Firma aufzubauen. 1996/97 wurde ein erster Taktfahrplan eingeführt. Auch das Netz wurde rasch ausgebaut. Heute sind es 25 Busse und 90 Mitarbeiter.

Es zeigte sich schnell, dass die getroffenen Massnahmen Auswirkungen auf die Passagierzahlen hatten. Man ging deshalb planmässig an die Erneuerung des Fahrzeugparkes. Dies erforderte sorgfältige Abklärungen bei anderen Busbetrieben und den -Herstellern im In- und Ausland.

Ein junger neuer Betriebsleiter mit Meisterdiplom übernahm das Zepter und damit die Führung von Garage und Chauffeuren in Chur.

Der Verwaltungsrat unter der Leitung von Dieter Heller stellte Kriterien für einen gut  funktionieren Busbetrieb auf. Dazu gehörte auch die Weiterbildung des Fahrpersonals in fahrtechnischer Hinsicht u. a. auf der Übungspiste in Cazis. Auch in Bezug auf das kundengerechte Verhalten wurden Kurse eingeführt. Diese damals festgelegten Qualitätskriterien gelten heute noch und können wie folgt zusammen gefasst werden:

  • Moderne, saubere und komfortable Fahrzeuge
  • Gut ausgebildetes Personal
  • Ein dichter Taktfahrplan
  • Einbezug der Region

Das hatte positive Folgen. Einige Male wurden wir in Fachzeitschriften bei Bewertungen von Linienbus Unternehmen mit vorderen oder sogar ersten Rängen - gesamtschweizerisch gesehen - belohnt.

Auf dieser Basis wurde dr BUS vu CHUR perfektioniert. Dazu gehörten zum Beispiel ein modernes Leitsystem, neue Wartehäuschen, Bildschirme und Würfel für Abfahrtsanzeigen sowie die wichtige Vertretung des Busses beim Bau des neuen Bahnhofs in Chur. Für unsere Firma war sodann der Auftrag im Oberengadin, wo ein neu konzipiertes Bussystem unter der Leitung des Stadtbusses 1999 eingeführt wurde, ein bedeutendes Ereignis.  Diese grosse Aufgabe brachte eine massgebliche Ausdehnung des bedienten Gebietes, neue politische Vorgesetzte und Partner sowie erst noch beim Verkehr- und Tarifverbund neuartige und anspruchsvolle Verantwortungsbereiche. Nach einem sehr schwierigen Start hat sich dieser Betriebszweig ausserordentlich gut eingeführt und behauptet. Das Engadin ist heute zu einer tragenden Säule des Unternehmens geworden.

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